Nicola Beer

Nicola Beer begrüßt die Freigabe von weiteren Fördermitteln für FAIR

Innovation made in Hessen

Die Frankfurter Bundestagsabgeordnete und Ausschusssprecherin der Freien Demokraten für den Ausschuss Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, Nicola Beer, begrüßt die Freigabe von weiteren fast 150 Millionen Euro an Bundesfördermitteln noch in diesem Jahr für das Projekt FAIR des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt.

“Durch FAIR werden wir bezüglich der Antwort, wie unser Universum entstanden ist, einen großen Schritt weiter kommen. FAIR bringt aber nicht nur wichtige Erkenntnisse in dieser die Menschen seit jeher beschäftigenden Frage. An FAIR wollen Biophysiker Verfahren zur Zerstörung von Tumoren sowie zur Behandlung von Vorhofflimmern entwickeln. Auch in der strahlenbiologischen Risikoabschätzung für bemannte Raummissionen, Satelliten und Raumschiffkomponenten, wird uns FAIR entscheidend weiterbringen“, erläutert Beer begeistert.

Das GSI Helmholtzzentrum wird mit FAIR erstmals Materie im Labor erzeugen und erforschen, wie sie sonst nur im Universum vorkommt. Herzstück des Projektes ist ein Ringbeschleuniger mit einem Umfang von 1100 Metern. Wissenschaftlern aus der ganzen Welt wird hier die Möglichkeit zur Erforschung von Bestandteilen der Materie bis hin zu Prozessen im Universum geboten.

 „Deutschland ist leider international ins Mittelfeld der technologischen Innovation abgerutscht. Die Politik hat in den letzten Jahren versäumt, wichtige Weichenstellungen vorzunehmen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wandern ins Ausland ab. FAIR  wird ein Leuchtturm in der Wissenschaftsszene sein. Es ist ein offenes Geheimnis, dass es nicht sicher war, ob die Förderung weiter laufen wird. Wir Freien Demokraten haben uns sehr für das Fortzahlen der Fördermittel eingesetzt und sind nun erleichtert, dass die Finanzierung von FAIR für dieses Jahr 2018 beschlossen ist und für die nachfolgenden Jahre insgesamt bereits 900 Millionen Euro vorgesehen sind. Wir brauchen innovative Projekte, um den Wissenschaftsstandort Deutschland und damit auch unseren Wohlstand für die Zukunft zu sichern“, erklärt Beer, die sich erst kürzlich vor Ort selbst ein Bild von dem Vorhaben gemacht hat.