Nicola Beer

Bundestagsabgeordnete Nicola Beer und Landtagskandidatin Stephanie Wüst forschen und entdecken gemeinsam mit Kita-Kindern am „Tag der kleinen Forscher“

Nicola Beer, FDP-Bundestagsabgeordnete, und Stephanie Wüst, Landtagskandidatin der Frankfurter FDP, besuchten heute am „Tag der kleinen Forscher“ die Kita KIDS & Co. im Westend. Mit dem bundesweiten Mitmachtag wirbt die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ für frühe Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik.

„Was passiert, wenn man Maisstärke mit Wasser mischt?“ lautete eine der Fragen, denen die Kinder gemeinsam mit den beiden Politikerinnen nachgehen konnten. Sie erlebten gemeinsam mit den Mädchen und Jungen physikalische Gesetze und deren Aufhebung. So lernten die Kinder bei diesem Experiment, spielerisch ihre Umwelt zu beobachten und die Auffälligkeiten des Materials zu beschreiben.

„Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, mit wie viel Energie und Spaß sowohl der Erzieher als auch die Kinder hier agieren und mit Experimenten Wissen erlebbar machen. Solche Thementage zeigen, dass frühkindliche Bildung eines der wichtigsten Zukunftsthemen für das Land ist. Hier werden die Grundlagen für ein selbstbestimmtes, erfolgreiches und glückliches Leben gelegt“, sagte Nicola Beer, nachdem sie mit den Mädchen und Jungen aus der Kita geforscht hatte. „Die pädagogische Arbeit kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Erzieherinnen und Erzieher in Hessen leisten einen wertvollen Dienst für unsere Kinder“, so die Bundestagsabgeordnete.

Deswegen haben die Freien Demokraten in Hessen frühkindliche Bildung als Schwerpunktthema für ihren Landtagswahlkampf definiert. „Weltbeste Bildung ist für uns nicht nur ein Schlagwort. Kinder sind von Natur aus neugierig und lernen rund um die Uhr. Wir wollen die Kindertagesstätten in die Lage versetzen, beziehungsvolle Pflege und bestmögliche individuelle Begleitung und Unterstützung für jedes Kind zu realisieren. Die Gewinnung von ausreichenden, bestens ausgebildeten Erziehungskräften muss daher oberste Priorität für die Landespolitik sein“, so Stephanie Wüst. „Dazu gehört auch, dass der Erzieherberuf attraktiver werden muss, durch bessere Vergütung und Arbeitsbedingungen. Allein in Hessen benötigen wir 7000 pädagogische Fachkräfte, die dringend qualifiziert und eingestellt werden müssen. Dafür setzen wir uns ein.“

Um dieses Ziel zu erreichen, müsse der Erzieherberuf insgesamt attraktiver gestaltet werden. Zum einen durch eine bessere Bezahlung, zum anderen auch durch eine Vergütung der Ausbildungszeit. „Deshalb fordern wir, im Gegensatz zu bisher die ersten drei Ausbildungsjahre für den Erzieherberuf wie bei anderen Berufen auch zu vergüten“, so Nicola Beer. Denn viele Interessierte schrecke gerade die fehlende Vergütung davon ab, sich überhaupt für den Beruf zu entscheiden.

„Die Unterstützung durch die Politik ist ein tolles Signal an die Kinder und an die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte. So wird deutlich, welchen hohen Stellenwert die Qualität in der frühen Bildung einnimmt“, sagte Kitaleiterin Christine Kohlhas.

Das Motto des diesjährigen „Tags der kleinen Forscher“ lautet: „Entdeck, was sich bewegt!“. Zahlreiche Kitas, Horte und Grundschulen in ganz Deutschland veranstalten an diesem Tag eigene Forscherfeste.

Das „Haus der kleinen Forscher“ setzt sich für den Zugang zu Bildung für alle Kinder und deren gesellschaftliche Teilhabe ein – unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Einkommen der Eltern. Kinder sollen die Welt mit offenen Augen selbst entdecken können. Dabei setzt die Stiftung auf Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung.

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ feiert seit 2009 den „Tag der kleinen Forscher“. Der bundesweite Mitmachtag zeigt: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) sind nicht abstrakt und alltagsfern, sondern lebendig, spannend und allgegenwärtig.