Über mich

Frankfurt und ich

Frankfurt am Main ist meine Heimatstadt. In Wiesbaden geboren, in Berlin getauft, lebe ich seit frühester Kindheit in der Mainmetropole.

 

Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich im schönen Stadtteil Eschersheim. Dort habe ich an der Ziehenschule das deutsch-französische Abitur abgelegt und direkt danach eine Ausbildung zur Bankkauffrau absolviert.

 

Weil es so schön war, habe ich dann auch in Frankfurt studiert: Von 1991 bis 1997 Jura an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität, zwischendurch ein Studienaufenthalt in Cambridge und 1999 das zweite Staatsexamen, natürlich in Frankfurt. Berufstätig war ich danach zehn Jahre lang in einer mittelständischen Kanzlei im Dornbusch.

 

Seit gut fünf Jahren lebe ich mit meinen beiden Kindern und meinem Partner, der mir zuliebe hierher zog, nun im Stadtteil Preungesheim. Die Zwillinge gingen auf dieselbe Schule wie ich, studieren inzwischen. In Frankfurt, wo sonst.

 

Die Stadt ist für mich eine der attraktivsten europäischen Metropolen und eine der liebenswertesten Städte Deutschlands. Denn hier trifft die Jahrhunderte alte Tradition einer freien Reichsstadt auf eine weltoffene, moderne Dienstleistungsgesellschaft mit einer vielfältigen urbanen Kultur. Frankfurter Bürger sind sehr engagiert, viele Stiftungen sind hier zu Hause. Für Besucher: Die Gastfreundschaft ist sprichwörtlich!

 

Meine zweite Heimat ist seit Schulzeiten Frankreich. Dort verbringe ich viele Urlaube, manchmal auch nur ein Wochenende. Beruflich reise ich sehr viel, sehe andere Orte und Länder. Daher bin ich sicher: Frankfurt war und bleibt mein Lebensmittelpunkt.


Politisch & Persönlich

Politik interessiert mich schon seit meiner Jugend. Meine Eltern staunten nicht schlecht, als ich mit einem Stapel Parteiprogrammen nach Hause kam und die auch noch von vorne bis hinten durchlas.

 

Bei den Freien Demokraten bin ich hängen geblieben: Die Idee von Freiheit und Verantwortung, Dinge selbst in die Hand zu nehmen, hat mich überzeugt.

 

Mit 18 bin ich den Jungen Liberalen beigetreten und drei Jahre später den Freien Demokraten. Die Frankfurter FDP wählte mich bereits mit 22 Jahren in ihren Kreisvorstand, zwei Jahre später wurde ich Vorsitzende der Frankfurter JuLis.

 

1997 schenkten die Frankfurter mir das erste Mal in einer Wahl ihr Vertrauen: Ich wurde Stadtverordnete, später auch stellvertretende Vorsitzende des Stadtparlaments. Alles dies habe ich ehrenamtlich und parallel zu Studium und Referendarzeit gemacht. Mir war schon als Jugend- und Auszubildendenvertreterin in der Bank und als Mitglied im Konvent der Uni wichtig, mich für andere und für freiheitliche Ideen einzusetzen.

 

1999 wurde ich zum ersten Mal in den Hessischen Landtag gewählt, dem ich bis zur Berufung als Staatssekretärin für Europa und Internationale Angelegenheiten 2009 angehörte. Von 2012 bis 2014 amtierte ich in Hessen als Kultusministerin; seit 2014 gehöre ich wieder dem Landtag an, diesmal als hochschul-, kultur- und europapolitische Sprecherin der Freien Demokraten.  

 

Verantwortung wurde mir auch in der Partei übertragen: Seit 1995 im Landes-, seit 2007 im Bundesvorstand und seit 2011 im Bundespräsidium. Nach dem verpassten Wiedereinzug in den Bundestag 2013 wurde ich Generalsekretärin der Freien Demokraten. Christian Linder hatte mich vorgeschlagen: ihm diene ich seitdem als Generalin und der Partei als Sekretärin. Im September 2017 wollen wir beide die Freien Demokraten wieder in den Bundestag führen und selbst als Abgeordnete dort einziehen.