Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet.
(Carl Friedrich von Weizsäcker)
Privat:
Geboren wurde ich am 23. Januar 1970 in Wiesbaden. Mein Sternzeichen ist der Wassermann. Ich bin evangelisch und habe zwei Kinder. 1989 absolvierte ich mein deutsch-französisch bilinguales Abitur an der Ziehenschule in Frankfurt-Eschersheim. Hierauf folgte von 1989 bis 1991 eine Ausbildung zur Bankkauffrau, danach ein Studium der Rechtswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. Von 1992 bis 1996 war ich Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und von 1994 bis 1997 Mitglied im Konvent der Universität Frankfurt. 1997 machte ich mein erstes juristisches Staatsexamen, worauf ich von 1997 bis 1999 mein Rechtsreferendariat in Frankfurt und 1999 mein zweites juristisches Staatsexamen absolvierte. Von 1999 bis zu meiner Ernennung als Staatssekretärin Anfang Februar 2009 war ich als selbstständige Rechtsanwältin in einer mittelständischen Sozietät in Frankfurt tätig.
Meine Hobbies neben der Politik sind u. a. Theater, Literatur, Reisen, Kochen mit Freunden und Skilaufen.
Politisch:
Politisch interessiert war ich eigentlich schon immer sehr, auch in meiner frühen Jugend. 1988 wurde ich dann 18jährig Mitglied der Jungen Liberalen (JuLis) und drei Jahre später auch Mitglied der FDP. 1992 folgte dann meine erste Wahl in ein ehrenamtliches politisches Gremium: Ich wurde Mitglied des FDP-Kreisvorstandes in Frankfurt, was ich übrigens immer noch bin. Von 1994 bis 1998 war ich dann Kreisvorsitzende der JuLis in Frankfurt. Seit 1995 bin ich auch Mitglied des Landesvorstandes der FDP Hessen sowie auch des Landesvorstandes der Liberalen Frauen Hessen. Seit dem Bundesparteitag der FDP Mitte Mai 2007 in Rostock gehöre ich zudem dem Bundesvorstand der FDP an.
Nicola Beer mit dem neu gewählten Bundespräsidenten Christian Wulff am Rande der 14. Bundesversammlung
Neben meinen politischen Interessengebieten Europa und Justiz engagiere ich mich auch für Wissenschaft, Kultur sowie entschieden für eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf – gerade auch vor dem Hintergrund eigener Erfahrung als berufstätige Mutter von zwei kleinen Jungs.
Bei der Landtagswahl 2008 erreichte die FDP mit mir als Spitzenkandidatin in Frankfurt 10,8 % gegenüber den 9,4 % in Hessen. In meinem Wahlkreis 36 erreichte ich sogar 13,4 % bei den Zweitstimmen und 10,3 % bei den Erststimmen. Bei der Landtagswahl 2009 konnte das Ergebnis noch weiter gesteigert werden: 19,6 % Zweitstimmen und 14,6 % Erststimmen. Der Wahlkreis 36 (Frankfurt am Main III), in dem ich immer kandidiert habe, umfasst die Stadtteile Eschersheim, Ginnheim, Dornbusch, Westend, Innenstadt, Altstadt, Bahnhofsviertel, Gallus und Gutleutviertel.
In der neuen Landesregierung der 18. Legislaturperiode bin ich als Staatssekretärin für Europapolitik zuständig.
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